Support Seiten am daemon.nethack.at

Diese Maschine ist eine SGI O2 mit einem Debian/GNU Linux als Betriebssystem. Wer mehr dazu wissen will, kann unter den History Seiten mehr nachlesen.

Grundsaetzliche Einstellungen

  • Mailserver: Vom technischen her arbeitet ein Postfix SMTP Server, der die Features SMTP-AUTH und TLS (Transport Layer Security) beherrscht. Als POP3/IMAP Server arbeitet Courier-IMAP, der ebenfalls TLS zu seinen Schmankerln zaehlt. Fuer den Webmail Betrieb dient Sqwebmail, ein in C programmiertes sehr schnelles und Ressourcen sparendes Tool. Konfiguration:
    Ausgehender Mailserver (SMTP): daemon.nethack.at, es ist moeglich und meist auch notwendig Relaying, d.h. Versenden ueber den Mailserver von einem Email-Client (z.B. Netscape Messenger, Eudora oder Outlook Express), mittels Authentifizierung zu realisieren. Beim Netscape Messenger wird unter Edit => Preferences => Mail & Newsgroups => Mail Servers die Checkbox "Outgoing mail server user name" mit dem UserInnennamen ausgefuellt. Der Server kann auch SSL/TLS, bitte beim Email-Client einstellen, sodass Passwoerter verschluesselt uebers Netz gehen. Bitte installiere unser Root Zertifikat um diesen Server zu vertrauen.
    IMAP/POP3: daemon.nethack.at. Es ist moeglich, beide Protokolle zur Abfrage von Mails zu verwenden. Es gibt keine speziellen Einstellungen auszuwaehlen, doch auch hier gilt moeglichst SSL/TLS zu verwenden um die unverschluesselte Uebertragung von Passworten zu vermeiden.
    Webmail:
    Zu finden ist es unter der Adresse https://daemon.nethack.at/cgi-bin/sqwebmail. Fuer einen leichteren Einstieg dient die Uebersichtsseite http://daemon.nethack.at.
    Bei der ersten Mail die ueber das Webmail versendet wird, ist zu beachten, dass man das "From:" Feld entsprechend den persoenlichen Wuenschen aendert. Diese Aenderungen werden dann permanent. So steht bei allen UserInnen beim ersten Mal einloggen im "From:" Feld "Vorname Nachname <username AT daemon>" - dies ist zu aendern auf z.B.: "Vorname Nachname <username AT nethack.at>".
  • Apache Webserver Im Hintergrund serviert ein Apache Webserver diejenigen Seiten, die gerade eben gelesen werden. Es ist moeglich V-Hosts auf diesem Server zu betreiben, wenngleich darauf hingewiesen werden muss, dass der Webserver aufgrund seiner doch sehr schwachen CPU-Leistung kein PHP oder Datenbankzugriffe erlauben kann.
  • Shell Access Es ist moeglich bei Abklaerung mit dem Admin (admin AT nethack.at) SSH Zugang zu bekommen. Console basierte Software, die es auf dieser Plattform (=MIPS) derzeit gibt:
    • Spiele: nethack (no na ;)
    • IRC-Clients: irssi, ircII
    • NEWS-Clients: slrn, tin
    • EMAIL-Clients: mutt, elm, pine
    • Editoren: vim, nvi, joe, pico, mcedit, nano
    • Software Entwicklung: gcc, g++, perl, python
    • Shells: bash, ksh, csh, zsh
    • Browser (console basiert): w3m, lynx, links
    • Filemanager: mc (midnight commander), pilot
    Eine kleine Anleitung mit Screenshots zum Connecten von einem Windows Host mit putty ist hier zusammengestellt. Ein Dankeschoen an mc fuer die Screenshots!
    Lokale Server, die von aussen nicht erreichbar sind:
    • IRC-Server: dancer-ircd

Spezielles zum Mailsystem

Mail Filtering

$ cat ~/.forward
|/usr/bin/procmail
$ cat ~/.procmailrc
:0:
* ^Subject:.*test.*
./Maildir/.test/
###### Und der Rest landet in der Mail-Dir ######
:0
*
./Maildir/
$ maildirmake ./Maildir/.test

Mails von einem anderen System hermoven

Wenn man seine alten Mails von einem anderen Server hierher kopieren will, kann man das auf zwei Arten machen:

  • Die IMAP-Methode: Dazu braucht es einen IMAP-faehigen Email-Client (Netscape Messenger, Outlook Express, mutt, etc.), stellt eine Verbindung zum "alten" Server und zum daemon.nethack.at her und kopiert die Messages/Folder auf den daemon.
  • Die Shell-Methode: Wenn z.B. auf dem "alten" Server kein IMAP vorhanden ist, oder man die Mails vorsortiert im UserInnenhome liegen hat, kann man - sofern die Mailfiles in mbox-Format vorliegen -, folgendes machen:
    user AT alter_server:~$ scp mailfile user AT daemon.nethack:~/
    user AT daemon:~$ export MAILDIR="~/Maildir/.maildirectory"
    user AT daemon:~$ export MAIL="~/mailfile"
    user AT daemon:~$ mbox2maildir
    
    Wobei mailfile durch den Mailboxnamen zu ersetzen ist, user durch den jeweiligen Usernamen und maildirectory durch den Ordnernamen, den man fuer das mailfile gerne haette. Das koennte z.B. so aussehen:
    Mein Mailfile ist der Folder "mutt-news" auf dem Server foo.bar.com, dies liegt, weil ich dort pine benutze unter ~/mail/mutt-news. Also mache ich folgendes:
    mic AT foo:~$ scp ~/mail/mutt-news mic AT daemon.nethack.at:~/
    mic AT foo:~$ ssh daemon.nethack.at
    mic AT daemon:~$ export MAILDIR="~/Maildir/.mutt-news"
    mic AT daemon:~$ export MAIL="~/mutt-news"
    mic AT daemon:~$ mbox2maildir
    
    Nun gibt es unter ~/Maildir/.mutt-news die Folder cur, new und tmp, in new befinden sich die Mails von mutt-news im Maildir Format.